Dienstag, 31. März 2009

Europe vs. Asia II

Europa: Ich mag Zürich, ich mag die französische Atlantikküste. Ich mag das Rechtssystem und die unbestechlichkeit der Beamten. Ich mag das Vorsorgesystem und die Abgesichertheit. Ich mag Europäische Kunst und Geschichte. Ich mag Aristokratie und Adel. Ich mag Französische, Holländische und deutschsprachige Komedians. Ich mag Europäische Metal Musik in allen Variationen. Ich mag Schweizer Seen, Berge, Wiesen und Felder. Das Schulsystem und das Europäische Multikulti.
Asien: Ich mag Japanisches Essen. Deren Gärten und Sinn für Ästhetik. Ich mag Kampfkunst und Filme darüber. Ich liebe Grüntee in allen Variationen. Ich mag die Sanftheit der Menschen und den Umgang mit ihnen. Ich mag Koreanische Fernsehsendungen und Tanzstile. Ich liebe Indische Musik. Ich mag den Asiatischen Servicegedanken. Ich mag den Expat Lebenstil und das Wetter. Ich mag es mit Menschen die den selben Stil leben zu tun zu haben. Ich liebe Thailändische Frauen. Es sind die schönsten überhaupt. Chinesische, Koreanische, Philippinische, Balkanierinnen und Syrische sind ebenfalls Wahnsinn. Aber nichts schlägt die Schönheit, Anmut, Leidenschaft und das Temperament einer Thai.
Obwohl ein leichter Überhang nach Asien zu erkennen ist, bestimme ich dieses Rennen diesmal als unentschieden.

Dienstag, 24. März 2009

Non Plus Ultra



Ich habe die ultimative Party erlebt. Rechtzeitig zum Ende meiner Geburtstagsfestwochen. In einem Club, wo ich bis heute nicht weiss wo er ist. Irgendwo in Bangkok, dorthin wo die Taxifahrt einem nichts kostet. So wie es sein muss. Aber: In dem kleinen eingeschworenen Kreis der Beteiligten haben wir entschieden, es niemandem zu erzählen. Erstens weil es sowieso keiner verstehen würde und zweitens könnte man es gar nicht beschreiben. Es war einfach nur hammer und lässt vieles was ich bis jetzt gesehen habe wie Kinder-Geburi aussehen.
Das Bild oben stammt vom Warmup Event jenes Abends im Caribbean Musical Theatre. Deren Hymne ist sowas von ein Ohrwurm. Also unbedingt besorgen und vor jeder Party hören!

Montag, 23. März 2009

RIP



Das Leben hier in Asien fordert auch mal Tribute. Letztens meine schöne Tasche. Als ich voller Vorfreude zur später Stunde in Bangkok landete, muss wohl irgendwo zwischen Flugzeug und dem Gepäckförderband etwas ganz schlimmes passiert sein. Jedenfalls kam meine Tasche komplett Öl-verschmiert und zerfetzt da raus. Ich war doch etwas aufgebracht und meinte wörtlich "a freaking panzer has rolled over it". (Anm. des Autors: Und ich meinte Panzer. Ich meinte ein böser Nazi Panzer und kein Thailändischer Anti-Demo Tank. So.) Naja, lustig war dann noch dass die lieben Leute von der Emirates Gepäckflickstelle dann am letzten Tag vor Abreise meinten sie können die Tasche, wohl entgegen ihrer durch völlige Selbstüberschätzung verursachte Annahme, nicht flicken. Da wären Löcher. Versteht ihr was ich meine?

Samstag, 14. März 2009

ü30

Es gibt einen Grund warum die Posts hier diese Woche ausblieben. Ich befinde mich in meinen Geburtstagsfestwochen. Eine Reihe von Events die das 30 Lebensjahr zelebrieren. Vom Dinner über Pferderennen bis hin zur Clubtour. Enden tun sie nächste Woche in Bangkok. Als Highlight sozusagen nehme ich auf dem Rückweg meine Girls mit. Ja, das mit dem Visum hat endlich geklappt!

Freitag, 6. März 2009

F U

Heute war es das erste mal soweit. Nachdem ich wiedermal noch 3 aus heiterem Himmel plötzlich benötigte Dokumente dem Immigration Office besorgen muss (legalisiert, aus Thailand. Natürlich.), zum x-ten Mal meine Lohnbescheinigung der HSBC vorlegen (ja, ich habe noch immer keine Kreditkarte) und ich erneut 5 Marketinganrufe erhielt ist es mir dann durch den Kopf gegangen: FICKT EUCH!
Das Highlight dann im Briefkasten. Eine Mahnung der hiesigen Wasserversorgung. Sofort zu bezahlen, sonst Wasser weg. Ein Anruf beim Customer Service, welcher dem klassischen "drücken sie bitte die 1, 2, 3", ihr kennt das Spiel, folgt, ergab dann das ich dem Wasserwerk 400 Honkies schulde. Das stand zwar schon auf der Mahnung aber hauptsache man hat was zum drücken.

Ich nehme mir jetzt vor folgende Sätze auf Kantonesisch zu lernen:

1. "Ich möchte bitte unverzüglich Ihren Vorgesetzten sprechen."
2. "Das kostet Sie ihren Job"
3. "Mein Vater arbeitet im Polizeivorstand."
4. "Ich verlange Genugtuung!"

Mittwoch, 4. März 2009

Schönwetter


Leider ist gerade das Wetter hier ganz schön mies. Sogar auf meiner Südseite, die normalerweise immernoch besser ist als Downtown. Zu meiner Aufmunterung oben ein Bild von letzter Woche, gemacht auf meinem Balkon.

Chefsache


Bevor ich nach Hong Kong kam, habe ich mich öfters mal in Azeroth rumgetrieben. Da dies aufgrund der Zeitverschiebung und anderen Aktivitäten nicht mehr möglich war, musste ich mich ja teilweise fast ausschliesslich im Real-Life aufhalten. Heisst nicht, dass ich mir nicht doch noch was erspielt habe. Endlich ein Titel der meinem Avatar gerecht wird: Chef.
Ganz heimlich bin ich dann noch in meine eigne kleine Gilde gewechselt. Ich hoffe meine Kollegen nehmen mir das nicht übel. Ich komme ja wieder. Und ausserdem würden sie's eh nicht merken.

Dienstag, 3. März 2009

Europe vs. Asia


Dies ist der erste Eintrag der Reihe "Europe vs. Asia" wo ich ein Thema in beiden Kulturkreisen beleuchte und dann einen Sieger bestimme.
Das heutige Duell wird in der Disziplin "faszinierende und kultige Tanzstile zu schräger Musik" ausgetragen. Für Europa tritt der aus den Holländischen Aggomerationsstädten stammende Jumpstyle, umgangssprachlich auch Jumpen genannt, an. Asien wird vertreten durch den wohl in Korea etablierten altethischen Bokko Dance. Beide Stile zeichnen sich durch sehr energetische Beinarbeit aus und werden zu hauptsächlich technoider Musik getanzt. Beide Styles lassen sich bequem auf YouTube nachvollziehen und unbedingt nachahmen. Da der Bokko Dance etwas discotauglicher ist geht dieser Punkt an Asien. Zudem wurde die Tanzart durch eine coole TV Show namens "Love Letter" berühmt. Läuft auf KBS oder ausgewählten Kabelnetzen. Ich verstehe kein Wort aber es ist sauglatt.

Montag, 2. März 2009

My name is..

Da ich ja hier schon fast als Lokaler durchgehe, kann ich ja etwas bekannt geben: Ich bin auch ein Chinese. Zumindest habe ich einen Chinesischen Namen: 安邁耿.

Chinesische Namen für Gweilos (so nennt man hier Ausländer Kaukasischer Herkunft) werden vom Nachnamen abgeleitet. So spricht man meinen "An Mai Geng" aus. Würde man nach der Bedeutung fragen dann bedeutet Friede, vorwärts gehen und bedeutet hell. Allerdings meinten die von unserem Communications Department es bedeute loyal. Naja wie dem auch sei ich finde den Namen cool. Und die Schneiderin vom Shanghai Tang will in mir auch gleich ins Jackett sticken. Dann hab ich noch was zum Posen.