Samstag, 16. Mai 2009
Ahoi!
Vaterschaft ist wie eine Schifffahrt. Der Papa ist der Kapitän. Allerdings ein Kapitän, der noch nie zuvor ein Schiff betreten hat. Am Anfang der Reise verlässt man den vertrauten Hafen und macht sich auf den Weg neue Ufer zu entdecken. Erstmal hat man gar keinen Plan. Man hat so seine Vorstellungen und vom Dock wo man ablegt rufen einem die Leute viele nützliche Tipps zu oder warnen vor grosser Veränderungen. Ah ja? Verändert sich das Leben? Kaum zu fassen! Klar, wenn man bis anhin nur auf Landgang war und nun plötzlich auf hoher See dann ist das schon eine Veränderung. Schön, dass dies jeder einem noch erzählt. Egal, man macht sich auf. Es ist eine lange Reise. Man weiss zwar, dass andere Schiffe mit anderen Kapitänen diese Reise ebenfalls gemacht haben. Über Funk teilen sie Ihre Erfahrungen. Viele sind bereits viel weiter, haben bereits Sturm, Piraten oder gar Meutereien erlebt. Erleben muss man jedoch alles selbst. Glücklicherweise hat man eine tapfere Crew, die Mama. Die Crew ist mit dem Schiff bereits einigermassen vertraut. Immerhin hatte sie 9 Monate Zeit sich auf die Reise vorzubereiten. So kann sich der Kapitän ganz dem Steuern, Kartenlesen, Sternengucken, Rumbrüllen und Segelsetzen widmen. Nur nicht den Überblick verlieren. Die Richtung ist bekannt: volle Fahrt voraus.
Montag, 4. Mai 2009
Sterilized

Die Schweinegrippe geht ja um. Hong Kong ist in solchen Sachen recht erfahren, ja eventuell ein bisschen traumatisiert. Nach SARS und der Vogelgrippe sind sie fast schon Profis was das Eindämmen von Epidemien angeht. So sieht man etwas häufiger als sonst Leute mit Gesichtsmaske und überall in Liften und anderen öffentlichen Plätzen kleine grüne Sticker mit dem Hinweis dass diese Oberfläche sterilisiert wurde. Also dass zum Beispiel jede Stunde einer mit mindestens mit dem Lappen drüberwischt. Ob es sich dabei auch wieder eher um eine Alibi-Übung (sowie die Drogen- und Sprengstoffspürhunde in Bel-Air) handelt oder dies wirklich hygienischer ist kann ich nicht beurteilen. Zumindest sind die Leute hier gut organisiert und es herrscht ein allgemeines Hygienebewusstsein welches vor einigen Jahren sicher noch gefehlt hat.
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