Freitag, 23. Oktober 2009

1 Uhr

Diese Woche hat ein neuer Polizeichef in Bangkok seinen Dienst angetreten. Dies führte dazu, dass genau in dieser Woche alle Clubs um 1 Uhr schliessen müssen. Grund ist, dass es wohl noch ein paar Tage dauert bis man in der Szene weiss, wie die Gelder neuerdings zu fliessen haben damit die Ausnahmen erneut gebilligt werden. Glücklicherweise ist Bangkok immernoch Bangkok und so gibt es auch nach der offiziellen Schliessstunde immer etwas zu tun.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Alles verloren und verhurt

Der erste Teil der lustigen Ferienzeit fand in Hong Kong statt. Die Woche wurde leider trotz Heimspiel etwas teurer da ich weder im Macau'schen Casino, noch am Hong Konger Pferderennen mit meiner sonst so totsicheren Taktik (in 76% der Fälle funktioniert es zu 100%) etwas gewann und so die Kosten der Getränkerechnungen diverser Clubs und sonstigen Etablissements nicht zu decken vermochte.

Dienstag, 29. September 2009

Festwochen inc!

Nach dem Erfolg der Geburtstagsfestwochen vom März wartet der Oktober ebenfalls mit einem lustigen Programm auf mich. Papi hat Ferien und sturmfrei, Freunde aus der Schweiz kommen mich besuchen, Manuels Geburtstagsfestivitäten, ein Bangkokbesuch und viele weitere spannende Abenteuer versprechen einen lustigen Monat.

Montag, 21. September 2009

Nachtrag: Bube oder Mädchen

Franky ist doch ein Mädchen. Das zeigt einfach wie verwirrend das alles sein kann.

Taifun: Report

Noch ein kleiner Nachtrag. Der Taifun kam dann tatsächlich und hat auch ganz fest geblasen. Allerdings habe ich das nur morgens mitbekommen. Bis 10 Uhr war Signal 8 angesagt. Das heisst keine Busse, keine Taxis. Ich musste aber um 8 Uhr in Wanchai sein. Blöde Situation. Es hat eine ganze Weile gedauert bis mich ein Out of Service Taxi mitgenommen hat aber die Fahrt war dann auch entsprechend frei. Zumindest wenn man von den Bäumen die auf der Strasse lagen absah.

Montag, 14. September 2009

Taifun

Heute könnte es soweit sein, mein erster Taifun. Nach 9 Monaten Hong Kong: endlich! Irgendwie hab ich es bis anhin immer geschafft nicht da zu sein. Mal schauen, ob das Fenster dicht hält. Meim letzten Taifun lag unser Wohnzimmer (18. Stock!) unter Wasser. Leider wurde aufgrund der Wetterlage die heutige Cocktailparty bei der HSBC abgesagt. Eine von vielen Festivitäten dieser Woche im Rahmen der SIBOS wo ich dabei sein werde. Anscheinend ist das DIE Messe wo sich Banken und Technologieunternehmen treffen. Aber mal schauen ob ich dort überhaupt hinkomme morgen, im Sturm.

Samstag, 5. September 2009

Bube oder Mädchen?

Es ist schon lustig wenn ich mit meiner kleinen unterwegs bin und andere Eltern treffe; irgendwie plagt uns alle die selben Frage. Ist der kleine Knirps nun ein Mädchen oder ein Junge. Entweder man erkennt es an der Farbe der Kleidung oder man hofft durch geschickte Fragestellungen darauf dass die Eltern sich verplappern. Nun habe ich aber trotzdem verwundert geguckt als das süsse Mädchen mir dann als Franky vorgestellt wurde.

Sonntag, 30. August 2009

Standbye

Nach einer anstrengenden Partynacht in Kuala Lumpur ist mir eine Premiere passiert. ich habe den morgentlichen Flug nach Hause verpasst. Dabei hätte es fast noch geschafft, so schnell war ich. Aber um die zwei Stunden Verschlafen aufzuholen hat es dann doch nicht gereicht.Na gut, es gab ja Folgeflüge. Leider keine freien mehr. Nach zwei vergeblichen Standby Aktionen habe ich mir dann einen Abendflug bei einer anderen Airline gebucht.
So hätte ich also gerade so gut im schönen Hotel relaxt meinen Tag verbringen können. Ein Bravo an mich.

Samstag, 29. August 2009

Die schlechteste Massage der Welt

Nach einer anstrenger Arbeiteswoche Kuala Lumpur wollte ich mir eine Massage gönnen.
Voller Vorfreude machte ich mich auf, in einem der unzähligen Shoppingmalls nebenan auf dem "Pemper floor" einen guten Salon zu finden. Dieses vorhaben scheiterte als ich mich für eine Fussreflexzonenmasaage im Ayurveda Shop entschied.
Der Inder an der Kasse geleitet mich zum Schuhe ausziehen, nachdme ich mich für eine
doppelte Session Fussmassage entschieden habe. Als wir dann im Massagezimmer ankammen bereitet der etwas ältere Herr in hellblauen Crocks mich auf die Massage vor. ich dachte mir vielleicht ist das einfach der Hilfjunge der dann gleich wieder verschwindet um für eine schöne Masseuse Platz zu machen. Er schien aber nicht gehen zu wollen. Gut, dachte ich mir, vielleicht ist er ein grosser und erfahrener Meister der indischen Massage. Leider bewahrheitet sich auch das nicht.
Als er nach zögerlichem Waschen meiner Füsse anfing völlig planlos an mir rumzudrücken ahnte ich schon schlimmes. Es schien, mir als wäre das der arbeitslose Onkel des Geschäftsinhabers der sich sein Taschengeld aufbesser wollte. Nach 20 Minuten gingen ihm leider die Ideen aus und rieb dann nur noch wie wild meine Beine. dabei kam er unglücklicherweise zudem auch noch ganz schön ins Schwitzen.
Die Zeit schien einfach nicht umzugehen. Als er dann meinte, das Öl käme aus indien musste ich mir das Lachen verkneiffen. War ich aber froh dass das Öl aus Indien kam. Riesen leistung.

Mittwoch, 19. August 2009

Sonntag = Vatertag

Der Sonntag ist mein absoluter Lieblingstag hier in Hong Kong. Da habe ich Babydienst. Zumindest Vormittags. Meistens gehe ich mit der kleinen spazieren und versuche das mit "das ist ein Stein, das ist eine Blume" Lerneinheiten auszuschmücken. Ich treffe viele andere Väter die scheinbar ebenfalls Dienst haben. Und da uns ja nur der eine Tag zusteht, wirkt manch einer auch noch etwas unbeholfen im Umgang mit dem Nachwuchs.
Ich tu dann immer so, als hätte ich alles voll im Griff und dass es völlig normal ist, dass die Kleine nun schreit. Ihr braucht also gar nicht so blöd zu kucken!
Nach getaner Arbeit und nach einem ausgedehten Mittagsschlaf darf der Papi dann in die Disco. Und da der Papi die guten Discos kennt, geht es um 16 Uhr bereits richtig rund.
Ich komm dann dementsprechend früh heim und der Rausch kann optimal zum Wochenstart ausgeschlafen werden.

Montag, 17. August 2009

Umgezogen

Seit heute darf ich nicht mehr gemütlich die 5 minuten ins Büro laufen. Nein, stattdessen muss ich so um eine Stunde lang mit Bus, MTR oder Taxi durch das Hong Konger Grossstadtgeühl zur Arbeit pendeln. Schön doof.

Donnerstag, 23. Juli 2009

WANTED

Gesucht: Zukünftige Speielgefährten für meine kleine Jade. Wo sind denn alle Kinder? Auf 600 Facebook Kontakte kommen nichtmal 30 Kinder. Was ist denn los? Schwimmen die Fische nicht so wie sie sollten oder noch "nicht bereit"? Mit diesen und ähnliche Fragen werde ich ab sofort alle Kollegen über 30 nerven und dem "ich will noch etwas erreichen" aka. "ich bin noch zu jung (aber schon die Glatze)" Trend entgegentreten.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Gruss ins Geschäft



Liebe Kollegen. Obwohl ich heute ab und zu im Sametime Chat anzusprechen bin und so ganz nebenbei den ERS 2.0 Roll-out für Beijing erfolgreich beendet habe, möchte ich euch nicht vorenthalten, wo ich hauptsächlich liege und welche Aussicht ich geniesse. Mein Telefon ist umgeleitet. Also wenn was ist, ungeniert anrufen. Liebe Grüsse!

Dienstag, 30. Juni 2009

Europe vs. Asia III

Wenn man in Asien umherreist und ab und zu irgendeinen Vollidioten antrifft, der die Regeln missachtet, keinen Respekt vor den Mitmenschen und Dingen hat oder ganz einfach nicht weiss, wie sich zu benehmen oder kleiden, dann ist das zu hundert Prozent ein "Westler". Nicht zu fassen! Manchmal schäme ich mich richtig auch einer zu sein. Asien 3 - Europa 1.

Sonntag, 28. Juni 2009

Big in Japan



Das Land der beheizten Klositze. Hier darf ich nicht wie sonst leichtfertig mit dem Münz umgehen. Der Wechselkurs macht das Wochenende ziemlich teuer. Gut, dass die Party mit lauter Models so anstrengend war, dass es sowieso nicht für zwei Feste gereicht hätte. Die Models waren ausserdem alle nicht Asiatisch, so dass ich mich vergebens auf die Party gefreut hatte. In Japan braucht es halt schon mehr als anderswo um sich so richtig unters Volk zu mischen. Das hatte ich bei meinem ersten Besuch vor zwei Jahren bereits gemerkt. Das Roboto-Volk ist trotzdem sehr nett und neben der Arbeit bliebt noch genug Zeit um einige der besten Gerichte Asiens und natürlich Sake zu geniessen.
Der Käfer auf dem Foto kam mir in den frühen Morgenstunden hallo sagen. Leider sieht man sein lustiges Gesicht nicht.

Samstag, 27. Juni 2009

Top of the Tod

Michael Jackson hat Neda (oder war es Nada? Nana?) vom Tron der meistumtrauertsten Toten gestossen. Da der vom Westen provozierte, mit noch etwas Geheimdienst gepushte und mit Massenmedien mal wieder dauerpromotete Regierungswechsel im Iran offenbar missglückte, darf man sich nun über King of Pop Meldungen freuen. Gratuliere zu diesen Meisterleistungen der Journalistik.

Samstag, 16. Mai 2009

Ahoi!

Vaterschaft ist wie eine Schifffahrt. Der Papa ist der Kapitän. Allerdings ein Kapitän, der noch nie zuvor ein Schiff betreten hat. Am Anfang der Reise verlässt man den vertrauten Hafen und macht sich auf den Weg neue Ufer zu entdecken. Erstmal hat man gar keinen Plan. Man hat so seine Vorstellungen und vom Dock wo man ablegt rufen einem die Leute viele nützliche Tipps zu oder warnen vor grosser Veränderungen. Ah ja? Verändert sich das Leben? Kaum zu fassen! Klar, wenn man bis anhin nur auf Landgang war und nun plötzlich auf hoher See dann ist das schon eine Veränderung. Schön, dass dies jeder einem noch erzählt. Egal, man macht sich auf. Es ist eine lange Reise. Man weiss zwar, dass andere Schiffe mit anderen Kapitänen diese Reise ebenfalls gemacht haben. Über Funk teilen sie Ihre Erfahrungen. Viele sind bereits viel weiter, haben bereits Sturm, Piraten oder gar Meutereien erlebt. Erleben muss man jedoch alles selbst. Glücklicherweise hat man eine tapfere Crew, die Mama. Die Crew ist mit dem Schiff bereits einigermassen vertraut. Immerhin hatte sie 9 Monate Zeit sich auf die Reise vorzubereiten. So kann sich der Kapitän ganz dem Steuern, Kartenlesen, Sternengucken, Rumbrüllen und Segelsetzen widmen. Nur nicht den Überblick verlieren. Die Richtung ist bekannt: volle Fahrt voraus.

Montag, 4. Mai 2009

Sterilized



Die Schweinegrippe geht ja um. Hong Kong ist in solchen Sachen recht erfahren, ja eventuell ein bisschen traumatisiert. Nach SARS und der Vogelgrippe sind sie fast schon Profis was das Eindämmen von Epidemien angeht. So sieht man etwas häufiger als sonst Leute mit Gesichtsmaske und überall in Liften und anderen öffentlichen Plätzen kleine grüne Sticker mit dem Hinweis dass diese Oberfläche sterilisiert wurde. Also dass zum Beispiel jede Stunde einer mit mindestens mit dem Lappen drüberwischt. Ob es sich dabei auch wieder eher um eine Alibi-Übung (sowie die Drogen- und Sprengstoffspürhunde in Bel-Air) handelt oder dies wirklich hygienischer ist kann ich nicht beurteilen. Zumindest sind die Leute hier gut organisiert und es herrscht ein allgemeines Hygienebewusstsein welches vor einigen Jahren sicher noch gefehlt hat.

Donnerstag, 30. April 2009

Ade mitenand

In letzter Zeit häufen sich die Abschieds-Apéros und Farewell-Dinner hier bei uns. Nach einigen Entlassungen, ausgelaufenen oder gekündigter International Assignment Verträgen lichten sich die Reihen etwas. Da ich ja nach wie vor in unserem Cyberport Outpost arbeite, sehe ich aber viele der Abreiser zum ersten mal und so bleibts dann bei einem Hoi/Tschau. Den anderen, vor allem die, die mich während des Einlebens ins Expat-Dasein begleitet haben, wünsche ich viel Erfolg zuhause in der Schweiz. Mögen sie and lauen Sommerabenden an der Langstrasse von Wanchai's Neonlichtern und weiterem träumen.

Dienstag, 21. April 2009

Ziemlich..

.. windig hier! Alo ich möchte nicht wissen wie es hier in Hong Kong abgeht wenn mal die Typhoon Season beginnt. Aber hallo!

Freitag, 3. April 2009

Keine Panik!!!!!

Heute gab es einen im sonst so friedlichen Cyperport einen Feueralarm. Der war aber kaum lauter als mein Wecker morgens und da es sich dabei nur um eine Übung handelte, war leider kaum Action dabei. Immerhin konnte man so mal sehen, wer so alles im Cyberbort arbeitet. Apropos Cyberport. Heute haben wir erfahren, dass wir ab September unsere Büros ins Central Plaza Office verlegen werden. Liegt zwar nicht mehr in Gehdistanz zu meiner Residenz, dafür ist es aber in Hong Kong's (noch) zweitgrösstem Turm und der steht in Wanchai. Optimal also für jede Menge After Work Drinks. Ob es der 36. oder der 61. Stock wird ist noch nicht klar. Dauert ja noch ein bisschen.

Donnerstag, 2. April 2009

Daddy's got a new ride



Diese Woche habe ich mich mit dem Thema Kinderwagen beschäftigt. Ohje ohje. Es gibt eine riesige Auswahl an Marken und Modellen. Allerdings lassen sich die die Preise locker mit denen eines occasion Rollers vergleichen. Nach einigem hin und her haben wir uns für den Bugaboo Bee entschieden. Pink/Schwarz. Meine Tochter Jade hat was zum cruisen und der Papi mal wieder was neues zum posen.

Dienstag, 31. März 2009

Europe vs. Asia II

Europa: Ich mag Zürich, ich mag die französische Atlantikküste. Ich mag das Rechtssystem und die unbestechlichkeit der Beamten. Ich mag das Vorsorgesystem und die Abgesichertheit. Ich mag Europäische Kunst und Geschichte. Ich mag Aristokratie und Adel. Ich mag Französische, Holländische und deutschsprachige Komedians. Ich mag Europäische Metal Musik in allen Variationen. Ich mag Schweizer Seen, Berge, Wiesen und Felder. Das Schulsystem und das Europäische Multikulti.
Asien: Ich mag Japanisches Essen. Deren Gärten und Sinn für Ästhetik. Ich mag Kampfkunst und Filme darüber. Ich liebe Grüntee in allen Variationen. Ich mag die Sanftheit der Menschen und den Umgang mit ihnen. Ich mag Koreanische Fernsehsendungen und Tanzstile. Ich liebe Indische Musik. Ich mag den Asiatischen Servicegedanken. Ich mag den Expat Lebenstil und das Wetter. Ich mag es mit Menschen die den selben Stil leben zu tun zu haben. Ich liebe Thailändische Frauen. Es sind die schönsten überhaupt. Chinesische, Koreanische, Philippinische, Balkanierinnen und Syrische sind ebenfalls Wahnsinn. Aber nichts schlägt die Schönheit, Anmut, Leidenschaft und das Temperament einer Thai.
Obwohl ein leichter Überhang nach Asien zu erkennen ist, bestimme ich dieses Rennen diesmal als unentschieden.

Dienstag, 24. März 2009

Non Plus Ultra



Ich habe die ultimative Party erlebt. Rechtzeitig zum Ende meiner Geburtstagsfestwochen. In einem Club, wo ich bis heute nicht weiss wo er ist. Irgendwo in Bangkok, dorthin wo die Taxifahrt einem nichts kostet. So wie es sein muss. Aber: In dem kleinen eingeschworenen Kreis der Beteiligten haben wir entschieden, es niemandem zu erzählen. Erstens weil es sowieso keiner verstehen würde und zweitens könnte man es gar nicht beschreiben. Es war einfach nur hammer und lässt vieles was ich bis jetzt gesehen habe wie Kinder-Geburi aussehen.
Das Bild oben stammt vom Warmup Event jenes Abends im Caribbean Musical Theatre. Deren Hymne ist sowas von ein Ohrwurm. Also unbedingt besorgen und vor jeder Party hören!

Montag, 23. März 2009

RIP



Das Leben hier in Asien fordert auch mal Tribute. Letztens meine schöne Tasche. Als ich voller Vorfreude zur später Stunde in Bangkok landete, muss wohl irgendwo zwischen Flugzeug und dem Gepäckförderband etwas ganz schlimmes passiert sein. Jedenfalls kam meine Tasche komplett Öl-verschmiert und zerfetzt da raus. Ich war doch etwas aufgebracht und meinte wörtlich "a freaking panzer has rolled over it". (Anm. des Autors: Und ich meinte Panzer. Ich meinte ein böser Nazi Panzer und kein Thailändischer Anti-Demo Tank. So.) Naja, lustig war dann noch dass die lieben Leute von der Emirates Gepäckflickstelle dann am letzten Tag vor Abreise meinten sie können die Tasche, wohl entgegen ihrer durch völlige Selbstüberschätzung verursachte Annahme, nicht flicken. Da wären Löcher. Versteht ihr was ich meine?

Samstag, 14. März 2009

ü30

Es gibt einen Grund warum die Posts hier diese Woche ausblieben. Ich befinde mich in meinen Geburtstagsfestwochen. Eine Reihe von Events die das 30 Lebensjahr zelebrieren. Vom Dinner über Pferderennen bis hin zur Clubtour. Enden tun sie nächste Woche in Bangkok. Als Highlight sozusagen nehme ich auf dem Rückweg meine Girls mit. Ja, das mit dem Visum hat endlich geklappt!

Freitag, 6. März 2009

F U

Heute war es das erste mal soweit. Nachdem ich wiedermal noch 3 aus heiterem Himmel plötzlich benötigte Dokumente dem Immigration Office besorgen muss (legalisiert, aus Thailand. Natürlich.), zum x-ten Mal meine Lohnbescheinigung der HSBC vorlegen (ja, ich habe noch immer keine Kreditkarte) und ich erneut 5 Marketinganrufe erhielt ist es mir dann durch den Kopf gegangen: FICKT EUCH!
Das Highlight dann im Briefkasten. Eine Mahnung der hiesigen Wasserversorgung. Sofort zu bezahlen, sonst Wasser weg. Ein Anruf beim Customer Service, welcher dem klassischen "drücken sie bitte die 1, 2, 3", ihr kennt das Spiel, folgt, ergab dann das ich dem Wasserwerk 400 Honkies schulde. Das stand zwar schon auf der Mahnung aber hauptsache man hat was zum drücken.

Ich nehme mir jetzt vor folgende Sätze auf Kantonesisch zu lernen:

1. "Ich möchte bitte unverzüglich Ihren Vorgesetzten sprechen."
2. "Das kostet Sie ihren Job"
3. "Mein Vater arbeitet im Polizeivorstand."
4. "Ich verlange Genugtuung!"

Mittwoch, 4. März 2009

Schönwetter


Leider ist gerade das Wetter hier ganz schön mies. Sogar auf meiner Südseite, die normalerweise immernoch besser ist als Downtown. Zu meiner Aufmunterung oben ein Bild von letzter Woche, gemacht auf meinem Balkon.

Chefsache


Bevor ich nach Hong Kong kam, habe ich mich öfters mal in Azeroth rumgetrieben. Da dies aufgrund der Zeitverschiebung und anderen Aktivitäten nicht mehr möglich war, musste ich mich ja teilweise fast ausschliesslich im Real-Life aufhalten. Heisst nicht, dass ich mir nicht doch noch was erspielt habe. Endlich ein Titel der meinem Avatar gerecht wird: Chef.
Ganz heimlich bin ich dann noch in meine eigne kleine Gilde gewechselt. Ich hoffe meine Kollegen nehmen mir das nicht übel. Ich komme ja wieder. Und ausserdem würden sie's eh nicht merken.

Dienstag, 3. März 2009

Europe vs. Asia


Dies ist der erste Eintrag der Reihe "Europe vs. Asia" wo ich ein Thema in beiden Kulturkreisen beleuchte und dann einen Sieger bestimme.
Das heutige Duell wird in der Disziplin "faszinierende und kultige Tanzstile zu schräger Musik" ausgetragen. Für Europa tritt der aus den Holländischen Aggomerationsstädten stammende Jumpstyle, umgangssprachlich auch Jumpen genannt, an. Asien wird vertreten durch den wohl in Korea etablierten altethischen Bokko Dance. Beide Stile zeichnen sich durch sehr energetische Beinarbeit aus und werden zu hauptsächlich technoider Musik getanzt. Beide Styles lassen sich bequem auf YouTube nachvollziehen und unbedingt nachahmen. Da der Bokko Dance etwas discotauglicher ist geht dieser Punkt an Asien. Zudem wurde die Tanzart durch eine coole TV Show namens "Love Letter" berühmt. Läuft auf KBS oder ausgewählten Kabelnetzen. Ich verstehe kein Wort aber es ist sauglatt.

Montag, 2. März 2009

My name is..

Da ich ja hier schon fast als Lokaler durchgehe, kann ich ja etwas bekannt geben: Ich bin auch ein Chinese. Zumindest habe ich einen Chinesischen Namen: 安邁耿.

Chinesische Namen für Gweilos (so nennt man hier Ausländer Kaukasischer Herkunft) werden vom Nachnamen abgeleitet. So spricht man meinen "An Mai Geng" aus. Würde man nach der Bedeutung fragen dann bedeutet Friede, vorwärts gehen und bedeutet hell. Allerdings meinten die von unserem Communications Department es bedeute loyal. Naja wie dem auch sei ich finde den Namen cool. Und die Schneiderin vom Shanghai Tang will in mir auch gleich ins Jackett sticken. Dann hab ich noch was zum Posen.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Sparen auf Chinesisch

Sowohl Chinesen als auch einige schon länger hier lebende Expats sparen gerne. Wo immer möglich versuchen sie die Ausgaben zu minimieren. Dies machen sie sogar bei ganz kleinen Beträgen und so stur, dass sie die allenfalls die aus den Sparmassnahmen entstehenden Kosten einfach ignorieren. Sie fahren während Tagen mit Bus und Metro (Taxi ist ja soo teuer.. lieber eine Stunde auf den Bus warten) auf der ganzen Insel rum und suchen nach dem Schnäppchen. Gratis ist der Bus auch nicht. Aber wenn sie den Fotoaparat dann für gerademal 100 Honkies (so nennen wir die Währung hier) billiger kriegen als wenn sie ihn im Internet bestellt hätten, ja, dann freuen sie sich. Hallo Opportunitätskostenprinzip?

Dienstag, 24. Februar 2009

Bin ich schuld?



Wenn ich mir so die Kursentwicklung des Unternehmens, welches mich hierher geschickt hat, anschaue, so sind ein paar Zusammenhänge nicht von der Hand zu weisen. So sank seit bekanntwerden eines möglichen International Assignments der Kurs stetig und flackerte nur gelegentlich in unsicheren Zeiten, wie das Warten auf mein Arbeitsvisum oder wenn ich mal eine Woche frei hatte, auf. Scheint wohl als würden die mich Zürich doch brauchen. Wer weiss, für 14 Millionen komm ich vielleicht zurück. Auf dass es wieder bergauf gehe!

Voll automatisch.. nicht.

Wenn man hier einen Dienst abonniert, eine Pizza bestellt, ein Möbel kauft oder einfach mal das Formular (z.B. das A-38!) ausfüllt, ist das Prozedere meistens das selbe; zuerst ist alles voll hi-tech, schön online, mit Benutzername, Passwort und so. Sofort kommt ein Bestätigungs E-Mail. Alles paletti. Eben nicht.
Wahrscheinlich werden nun diese Daten in irgendeinem Keller mit einem antiken Nadeldrucker auf endlos Papier ausgedruckt und weil die Tinte leer ist, kann man es nicht lesen. Denn nun kommts: Jetzt muss mich ein Sachbearbeiter anrufen und mich in gebrochenem Englisch nochmals alle Informationen fragen. Wirklich alles. Einfach so, zur Bestätigung. Sobald sie meine Stimme hören sind sie wohl irgendwie beruhigt und es ist nun klar, dass ich tatsächlich existiere und sie Luftentfeuchter an eine reale Adresse schicken. Das ist kein Witz.

Sonntag, 22. Februar 2009

Panda Channel


Wenn ich mal nicht gerade den leeren Lift beobachte, zappe ich schonmal auf meinen zweitlieblings Kanal: den Panda Channel. Den ganzen Tag lang kann man hier dem Panda Päarchen Le Le und Ying Ying bei ihrem Alltag zuschauen. Hat auch wieder was voyeuristisches, gebe ich zu. Im Gegensatz zum Lift läuft dafür noch so entspannende Panflöten-Musik. Die Pandas machen wirklich verrückte Sachen. Lassen sich immer wieder etwas neues einfallen. Hätte ich nicht gedacht! Die beiden wohnen im Ocean Park. Das ist so eine Robinsoe-Crusoe-Wildpark-Reservat-Kindergeburtstag-Chilbi, ganz in der Nähe. Muss ich unbedingt mal hin. Nur schon wegen Le Le und Ying Ying.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Geht weg!

Von Zeit zu Zeit wird Hong Kong von einer schrecklichen Plage heimgesucht: Der U.S. Navy. Die denken sich: "Hey, coole Stadt, schöner Hafen.. lasst uns da mal Rast machen". Und so fahren sie dann Morgengrauen mit Flugzeugträger, Zerstörern und was so dazugehört hier im Hafen ein. Damit nicht genug. Die liebeshungrigen Seemänner (und Weiber, die aussehen wie Männer) strömen während Tagen zu tausenden in meine sonst so idyllischen Ausgeh-Orte wie Wanchai oder Lan Kwai Fong und heben drastisch den Männeranteil. Die Polizeipräsenz wird sichtbar und alles ist irgendwie.. stinkig. Na hoffentlich sind die bis zum Weekend wieder weg. Ich stehe dann auf meinem Balkon und winke. Ade!

Dienstag, 17. Februar 2009

Bürokratie


Kennt ihr die Szene von Asterix und Obelix, wo sie in so einem Haus den Passierschein A-38 besorgen müssen? Eine Formalität verwaltungstechnischer Art? Ja, etwa so ist es wenn man hier sich durch den Papierkrieg mit Behörden, Ämtern und Banken wühlen muss. Dazu kommt noch die extrem einfache Ausgangslage des in der Schweiz wohnhaften Holländers der mit einer Thailänderin eine Tochter hat und diese, inklusive Katze (die kommt aber aus Glarus) nach Hong Kong bringen will. Erstmal braucht man von allem eine Kopie. Natürlich muss diese in dem Land wo das zugrundeliegende Dokument herkommt beglaubigt, legalisiert, gestempelt oder gar persönlich vom König signiert sein. Danach darf man netterweise etwa drölfundachzig verschiedene Formulare ausfüllen. Natürlich sind die Felder hier auf 2-3 Chinesische Schriftzeichen ausgelegt und nicht auf einen aristokratischen Familiennamen. Egal, man machts, darf aber blos nicht glauben die schauen das nicht ganz genau an. Ich musste also noch den Begriff "Bern" auf "Berne" abändern. Wie dem auch sei, es braucht so wies aussieht noch eine kleine Reise zum Ministry of Foreign Affairs nach Bangkok und etwas Glück und meine Familie ist endlich vereint.

Sonntag, 15. Februar 2009

Sonntagsspaziergang

Wo sind am Sonntag die meisten Filipinas? Richtig, auf den Philippinen. Und am zweitmeisten garantiert in Hong Kong Central. Dort treffen sich die vielen Domestic Helpers philippinischer Herkunft (es leben rund 200'000 in Hong Kong) jeden Sonntag zum gemütlichen Picnic, Kartenspiel und Schwatzen. So gleicht die gesamte Innenstadt dem Platz vor dem Mailänder Dom, wenn es dort gratis Vogelfutter gäbe und alle Tauben der Stadt einfliegen. Nur dass es halt keine Tauben sind, sondern Filipinas. Und eben auch nicht Mailand, sondern Hong Kong. Später gehts dann zum Tanzen. So trifft man Sonntag Spätnachmittags in den Nuttenbars von Wanchai dann auch Jung und Alt beim Discobesuch. Mal was anderes. Und die Stimmung ist besser als sonst. Wieso ich das weiss? - Ein Freund hats mir erzählt :)

Samstag, 14. Februar 2009

Elevator CCTV


Wie einige von euch wissen, habe ich einen kleinen Lift Fetisch. So trifft es sich gut, dass hier in allen Aufzügen Kameras eingebaut sind. Natürlich nicht ohne diese auf dein Hauseigenen TV Kanal zu übertragen. Super! Ich könnte die Sendung Stundenlang schauen. Auch wenn niemand Lift fährt. Hat so was beruhigendes.

Samstag, 7. Februar 2009

Bel-Air


Ich wohne in Bel-Air. Die Residenz der Reichen und Schönen. Zumindest hätten die das wohl gerne. Im moment bin ich einer der wenigen Bewohner, Wirtschaftskrise sei dank. Nach meinen Berechnungen kommen also hier pro Einwohner etwa 6 Concierges, 3 Wachmänner, 2 Lift-Ladies 1 Maid und ein Schäferhund. Wobei ich finde Lift-Ladies könnte es ruhig mehr haben.
Es gibt nicht nur ein Bel-Air. Ich wohne in Bel-Air Phase 6. Da ist aber noch Phase 1, 2 und 4. Wo 3 und 5 sind weiss ich noch immer nicht. Die Türme in denen ich wohne nennen sich Bel-Air No. 8 (aber immernoch Phase 6). Dem Taxifahrer erkläre ich er soll zu Nummer 3 (da das neuste) und navigiere ihn dann zu Tower 5. Dieser steht neben Tower 3 da es Nummer 4 nicht gibt (da Unglückszahl) Alles sehr verwirrend mit den Nummern.
Falls ihr mich besuchen wollt kommt bitte mit eurem Ferrari oder Lamborghini. Die dürfen eben vor dem Gebäude parkiert werden. Alles andere muss in die Garage. Gut so.

Freitag, 6. Februar 2009

Was bisher geschah

Der bisher ereignisreichste Monat (eigentlich schon fast zwei. huii die Zeit vergeht hier wie im Flug) ist nun um. Ein kleiner Zeitraffer soll ihn zusammenfassen. Vorweihnachtliche Ankunft in Hong Kong mitsamt Katze. Bezug Serviced Apartment in Soho grad neben dem berühmten Elevator. Die riesige, aus mehreren Rolltreppen zusammengesetzte, mega Rolltreppe. Laut und viel zu viel Expats in diesem Gebiet. Allerdings praktisch um nach dem Ausgang nach Hause zu torkeln. Von dem gab es einiges zwischen Weihnachten und Neujahr. Einige coole Leute kennengelernt. Wohnungssuche und Erledigung des administrativen Krams: Hong Kong ID, Internet, Fernseher, Bankkonto, Kreditkarte (ah mist, die hab ich ja noch immer nicht). Es gab immer genug zu tun. Da kam die Arbeitsaufnahme eigentlich völlig unpassend. Bezug Büro Homebase in Cyberport. Schöne Aussicht, extrem viel Platz und keine Sau hier. Ein schöner Kontrast zum hibbeligen Stadtzentrum. Mir gefällts. Highlight im Januar: Geburt meiner ersten Tochter in Thailand. Der neugewordene Papi in weiser Vorahnung natürlich schon im Vorfeld angereist und live dabei gewesen. Ein unbeschreiblicher Moment. Dann wieder zurück in die neue Wahlheimat. Umzug in die neue Wohnung in Bel-Air, Möbelkauf und das ganze Programm. Nachteil: gleiche Aussicht wie im Büro. Vorteil: Wunderschöne Aussicht aufs Meer und die untergehende Sonne. Kaum angekommen schon hiess es wieder Happy New Year, diesmal das Chinesische. Ich wieder zu Frau und Kind in das thailändische Outback. Papi Modus total.

Montag, 2. Februar 2009

Es ist soweit

So, nachdem es das Internet doch schon einige Jahre gibt: Ich hab jetzt auch einen. Einen Blog. Na gratz dazu! Mal schauen ob das was wird.