Mittwoch, 6. Oktober 2010

In China essen sie Hunde

In Hong Kong halten sie sie. Denn was macht man wenn man bereits einen rassigen Lamborghini fährt, ein tolles Penthouse besitzt und nicht mehr weiss wie man sonst noch seinen Status aufmotzt? Genau, man schafft sich einen Hund an. Natürlich nur einen Rassenhund. Ja lassen wir es gleich zwei sein, aber unterschiedliche. Nichts sieht ja bekanntlich besser aus als ein Chow Chow und ein Chihuahua die sich dauernd in den Leinen verheddern. Das letzte mal als ich eine ganz gewöhnliche Promenadenmischung sah muss wohl noch im Schweizerlande gewesen sein.
An Wochenenden ist ganz schlimm. Da strömen sie in die Parks. All die Hong Konger, mit ihren völlig überzüchteten Vierbeinern. Ausgerüstet mit kleinen Mäntelchen, Wasserfläschchen, Sonnen-zelten und riesigen Kamera-Objektiven um auch alle Regungen und Pickelpausen des Köters festzuhalten. Klar, sie müssen die restlichen Wochentage, an denen ihre Töle nur mit der Maid Gassi dürfen, möglichst kompensieren. Am besten indem alle gleichzeitig ihren pissenden, stinkenden, Schwanz wedelnden, Flohsäcke erlauben in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ihren Instinkten nachzugehen. Also das nächste Mal wenn so ein nur zum Fussabfegen verwendbarer Zeckenteppich wieder.. Mann Mann. Habe ich eigentlich schon erzählt dass ich eher der Katzentyp bin?

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